♥Mein Beruf-Heilpraktikerin♥

  • Ich liebe meine Arbeit als Heilpraktikerin.
  • Ich nehme meinen Beruf sehr ernst.
  • Ich kenne meine Grenzen.
  • Ich bilde mich stetig weiter, vor allem regelmäßig.
  • Ich therapiere meine Patienten individuell.
  • Ich liebe das tolle Gefühl, wenn ich einem Patienten wieder helfen konnte, in sein Gleichgewicht zu finden.
  • Ich halte mich an die Gesetzeslage.
  • Ich habe eine 2-jährige Vollzeit-Ausbildung an der Paracelsus Schule in Koblenz absolviert.
  • Ich verfüge über anatomische, physiologische und pathologisch Kenntnisse.
  • Ich besuche regelmäßig Fortbildungen und habe Zusatzausbildungen in:

Kinderheilkunde/Frauenheilkunde
Spagyrik
psychologische Beratung
Ab-und Ausleitungsverfahren (Schröpfen, Aderlass, Baunscheidtieren, Blutegel)
Injektionen/Neuraltherapie (Quaddeltherapie)
therapeutischen Massagen
R.E.S.E.T.-Behandlung
Akupunktur

Das ist mir so wichtig, denn seit Wochen wird unser Beruf durch den Kakao gezogen.
Es werden Behauptungen aufgestellt, die so nicht stimmen. Wir werden als Gefahr dargestellt.

Diese Behauptungen schaden unserem Berufsstand. Wir leben davon, dass die Menschen zu uns kommen und sich alternativ behandeln lassen. Wir stecken jede Menge Geld in unsere Aus-und Weiterbildung.
Immer mehr Menschen zweifeln an unserer Arbeit. Lassen sie sich naturheilkundlich bzw. alternativmedizinisch behandeln, erzählen sie es nicht mal, aus Angst, dass jemand sagt:
“Ach, hast du dir schön bei dem Quaksalber das Geld aus der Tasche ziehen lassen.”

Ich bin auch nicht zufrieden mit den Anforderungen für unseren Berufsstand.

Es sollte eine Schulpflicht mit Nachweis geben, ansonsten kann die Prüfung nicht abgelegt werden.
Bevor die Praxis eröffnet wird, müssen Aus-bzw. Fortbildungen zu den Therapien vorgelegt werden, welche in der Praxis angewendet werden.

Komischerweise werden nur wir auf dem Gesundheitssektor angegriffen.
Was ist denn mit all denen, die gar keine Ausbildung im Bereich Medizin/Gesundheit etc. haben und “Gesundheit” verkaufen?

Wie kann es bitte sein, dass es Bachblüten und Globulis in Drogeriemärkten zu kaufen gibt????? Da kann ich nur mit dem Kopfschütteln. Was ist mit den NEM (Nahrungsergänzungsmitteln), die werden verkauft, als ob es Bonbons wären.

Was ist mit den ganzen Fällen, die in den Arztpraxen, in den Krankenhäusern usw. tagtäglich passieren?

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Ist es jetzt so weit, dass ich als mündiger Mensch nicht entscheiden darf, wer oder wo ich behandelt werde.
Wieso soll mir diese Option genommen werden?
Umso mehr ist es mir nun wichtig, ein bisschen was geschichtliches über den Heilpraktikerberuf zu erzählen, wir sind ja schließlich keine MODEERSCHEINUNG:-)

Der Heilpraktikerberuf und seine Geschichte

Unser Beruf hat eine lange Tradition und im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich dann daraus der heutige “Heilpraktiker”.
Aufzeichnungen zu folge liegen die Wurzeln weit in der Zeit vor Christi Geburt. Hippokrates (ca. 460-370 v. Chr.), er gilt als Begründer der Medizin als Wisschenschaft und betrieb die sogenannte ERFAHRUNGSHEILKUNDE.

Im Mittelalter zählten Paraceslus und Hildegard von Bingen zu den bekanntesten Erfahrungsheilkundlern.

1869-1873 kam die Wende für den Beruf.
Es wurden sämtliche Verbote aufgehoben und die Ausübung heilkundlicher Medizin erlaubt.
In den folgenden Jahren organisierten sich immer mehr Heilkundige zu Vereinen, wie z.B. Kneip-Heiler.

1939 kam dann die erste Fassung des Heilpraktikergesetzes, womit die Ausübung des Berufs nur mit Sondergenehmigung möglich war.
Am 24. Januar 1957 wurde die Tätigkeit des Heilpraktikers durch einen Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichts als Beruf anerkannt.

Rudolf Virchow (1821-1902) war 1873 der Meinung, Verfahren wie den Aderlass als “alte Therapie” zu betrachten.
Der Blick sollte sich auf das kranke Organ richten. Somit würde die Einheit Leib und Seele nicht mehr berücksichtigt.

Wie man sieht, existiert die naturheilkundliche Medizin seit vielen  Jahrhunderten.
Sie ist bis heute in anderen Ländern ein fester Bestandteil!

 

Wir sollten aufhören uns gegenzeitig die Augen auszukratzen sondern eine Lösung finden.
Denn mit dem was da gerade passiert, ist keinem geholfen.

Und vergesst nicht, ihr könnt euren Therapeuten/eure Therapeutin fragen, wo und was sie gelernt haben!

Ich bitte jeden, der gute Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht hat, das auch zu erzählen!

Denn leider werden immer nur negative Erfahrungen nach außen getragen. Machen wir unsere Welt schöner, in dem wir viel mehr positive Erfahrungen teilen und erzählen. 

Unterstützt uns! Helft das Bild von Gefahr und Geldmacherei aus den Köpfen der Menschen zu bekommen!
Natürlich kann ich hier nur von mir reden und Kollegen/Kolleginnen, die auch so arbeiten.

UND GIBT ES DENN NICHT ÜBERALL WEISSE UND SCHWARZE SCHAFE?

Ich freue mich über eine rege Diskussion, über nette Worte und Erfahrungen, wie es euch beim Heilpraktiker ergangen ist.

Helft mir, den Beitrag zu verbreiten, in dem ihr ihn kräftig teilt!

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende.

Eure Marion♥

Quelle: Naturheilpraxis heute, http://heilpraktikerin-ausbildung.de/geschichte-der-heilpraktiker/